Man traf sich auf dem jüdischen Friedhof in Volkmarsen. Der lange Weg zum Mahnmal, das am hinteren Ende des Friedhofs aus zertrümmerten Grabsteinen errichtet wurde, war durch viele Lichter erleuchtet.
Manfred Flore vom Vorstand der Rückblende begrüßte die Anwesenden und verwies auf die Wichtigkeit des Gedenkens. Dies unterstrich auch Bürgermeister Vahle in seinem Grußwort. In einer Stadt in Volkmarsen, in der es viele jüdische Mitbürger gab, muss das Erinnern weiter aufrechterhalten und an junge Menschen weitergegeben werden.
Dass jungen Menschen das Gedenken am Herzen liegt, zeigten vier Schülerinnen des Warburger Hüffertgymnasiums. Clara Häberle, Pauline Dierkes, Theala Warich und Male Hancken trugen in ergreifender Weise Texte aus dem Buch des Holocaustüberlebenden Naftali Fürst vor. Herr Fürst war im vorigen Jahr Gast der Rückblende. Die Schülerinnen hatten ihn kennengelernt und interviewt.
Das Verlesen der Namen der Opfer aus Volkmarsen übernahmen Volkmarsen Konfirmanden.
Die Harmonist:innen umrahmten die Gedenkfeier musikalisch mit den gesungenen Wünschen nach Frieden, Menschlichkeit und Glück.
Dr. Werner las zum Abschluss das Gedicht „Immigrantenlied“ von Ilse Werner und wies darauf hin, dass wir eine Verantwortung hätten, uns der drohenden Gefahr entgegenzustellen.






