Kleiner Lichtblick in diesem Advent für ältere Mitmenschen – Schülerinnen und Schüler schreiben Karten

Schülerinnen und Schüler des Hüffertgymnasiums haben sich zum Ziel gesetzt, älteren Mitmenschen in Zeiten von Corona in dieser Weihnachtszeit eine kleine Freude zu machen.
Mit Unterstützung der Schulleitung, die gedruckte Karten zur Verfügung gestellt hat, und vielen Lehrerinnen und Lehrern, die mit ihren Klassen und Kursen mitgemacht haben, wurden fast 1200 Karten geschrieben oder mit liebevollen Zeichnungen gestaltet. Der Schulgemeinde ist bewusst, dass gerade älteren Menschen in Zeiten von Corona viel an sozialem Leben verloren gegangen ist. So sollen diese Karten ein kleines Zeichen der Solidarität und Zuneigung sein.

Die Karten werden in verschiedenen Seniorenheimen verteilt, aber beispielsweise auch über einige Arztpraxen, Altenpflegedienste oder Physiotherapiepraxen ausgegeben. Zudem haben sich eine Reihe von Schülerinnen und Schülern gemeldet, Karten in ihren Wohngebieten und Ortschaften zu verteilen.

Als kleinen Gruß und Zeichen der Wertschätzung wurden auch Karten für alle Mitarbeiter des Helios-Klinikums geschrieben, die in Zeiten von Corona Großartiges leisten!

Ein paar Stimmen aus der Schülerschaft:

Theresa, Jahrgang Q1:
„Ich unterstütze diese sehr schöne Aktion von Herzen gerne. Gerade in diesen unbekannten, beängstigenden und isolierenden Zeiten ist Zusammenhalt und Fürsorge mehr gebraucht denn je. Ich hoffe, wir können durch diese Aktion zeigen, dass man auch mit Abstand Menschen Nähe spüren lassen kann, und wünsche Ihnen allen frohe Weihnachten und ein gesundes 2021.“

Lena, Jahrgang EF:

„Ich habe mich an der Weihnachtskarten-Aktion beteiligt, da ich es wichtig finde, allen zu zeigen, dass sie nicht alleine sind, auch wenn sie sich zu diesem Zeitpunkt so fühlen. Die Aktion zeigt auch, was kleine Aufmerksamkeiten verändern können. Denn jeder hat es verdient, wertgeschätzt zu werden und diese Wertschätzung gezeigt zu bekommen.“

Jasper, Jahrgang EF:

„Ich habe mit Freude an der Weihnachtskartenaktion teilgenommen, da ich es wichtig finde, dass wir den alleinstehenden Menschen in dieser einsamen Zeit ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern können. Außerdem sollte niemand sich in der Weihnachtszeit allein fühlen müssen, denn in der aktuellen Situation ist Zusammenhalt wichtiger denn je.“

Klara, Jahrgang EF:

„Ich wollte bei der Aktion mitmachen, da es so viele Menschen gibt, welche in dieser Zeit nicht so privilegiert sind wie ich und auf sich allein gestellt sind. Ihnen soll bewusst sein, dass sie trotz möglicher Isolation nicht allein sind und dass an sie gedacht wird. Sich dessen bewusst zu sein, kann, glaube ich, in dieser schwierigen Zeit eines der größten Geschenke sein.“

Helen, Jahrgang EF:

„Ich fand die Idee, alleinstehenden Menschen eine Freude zu machen, sehr schön. Besonders zu dieser Zeit, in der alles schwieriger ist und häufiger ältere Menschen alleine feiern müssen, ist es meiner Meinung nach wichtig, auch an diese Menschen zu denken. Zudem sollten wir – als junge Menschen – auf die älteren Generationen achten. Deswegen finde ich es gut, dass unsere Schule uns Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gibt, sich in dieser Hinsicht zu engagieren.“

Julia, Jahrgang EF

„Ich habe mich an dieser tollen Aktion beteiligt, da ich finde, dass jeder Mensch das Recht auf eine schöne Weihnachtszeit hat. Ich hoffe, dass ich den Menschen, denen es momentan vielleicht nicht so gut geht, ein Lächeln schenken kann, damit wir alle gemeinsam zufrieden und gesund das neue Jahr beginnen.“

Lea, Jahrgang EF:

„Außerdem hoffe ich, dass diese Karten den Menschen, die sie lesen, die Hoffnung auf eine normale Zeit, die sie vielleicht verloren haben, zurückbringt. Ich finde, dass sich jeder an Weihnachten über etwas freuen soll, und das sollen in diesem Fall unsere Karten sein.“

 

Schulleiterin Susanne Krekeler freut sich ebenfalls über die “Lichtblick”-Aktion:

“Ich bedanke mich recht herzlich bei meiner Kollegin Frau Ina Wriedt, die als Lehrerin für evangelische Religion diese Aktion ins Leben gerufen und dafür geworben hat. Außerdem gilt mein Dank allen Schülerinnen und Schüler, die diese Idee sofort begeistert aufgenommen und engagiert umgesetzt haben, wie die große Zahl an Karten beweist. Es berührt mich, dass unsere Schüler*innen auch in dieser Krise sensibel auf die emotionalen Bedürfnisse und Nöte ihrer Mitmenschen reagieren.”