Gemeinsames Lernen

von behinderten und nichtbehinderten Schülerinnen und Schülern gibt es am

Hüffertgymnasium schon lange.

Waren es bislang vor allem Kinder und Jugendliche mit Sinnesbeeinträchtigungen, so

besuchen seit dem Schuljahr 2014/15 auch Schülerinnen und Schüler mit dem

Förderschwerpunkt Lernen unsere Schule und lernen gemeinsam mit ihren

Mitschülerinnen und Mitschülern, aber nach ihren individuellen Lernzielen und in ihrem

eigenen Bildungsgang mit geeigneten Abschlüssen.

Lernen am gleichen Unterrichtsgegenstand auf verschiedenen Niveaus durch

differenzierte Materialien und Methoden, verschiedene Lernorte und unterschiedliche

Zugänge zum Lerninhalt machen den Unterricht vielfältiger und schülerorientierter.

Es findet ein ausgewogener Wechsel zwischen lehrerzentrierten und offenen

Unterrichtsformen ( wie z.B. Gruppenarbeit, Lernzirkel, Wochenplanarbeit ) statt.

Gemeinsames Lernen legt Wert auf eine unterstützende Atmosphäre, baut

Kompetenzen sorgfältig auf und regt zu Selbstständigkeit an. Davon profitieren alle.

Deshalb verfolgen wir in der Unterrichtsorganisation den Grundsatz:

so viel wie möglich gemeinsam, so viel wie nötig getrennt.

 

Inklusion

Inklusion

Inklusion
Konzept

 

 

 

 

 

 

Wir gestalten ansprechende Räume, die individuelle Lernwege berücksichtigen

und Differenzierung und Methodenvielfalt ermöglichen.

Wir nutzen Methoden des Classroom Managements**

um für alle eine hohe aktive Lernzeit in rücksichtsvollem Miteinander zu

ermöglichen.

 

 

 

 

Bild 018

 

 

 

 

 

 

 

 

**Raum  Ausstattung   Gestaltung   Regeln    Rituale 

Verfahrensweisen  Wege   Partizipation     Rhythmisierung

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„Du gewinnst nie allein. An dem Tag, an dem du 

was anderes glaubst, fängst du an zu verlieren.“

Mika Häkkinen, Ex Formel 1 Rennfahrer, 1999

Wir arbeiten in multiprofessionellen Teams

– GymnasiallehrerIn, SonderpädagogIn, SchulsozialarbeiterIn –

– sind Teamplayer statt Einzelkämpfer.

In der Regel unterrichten wir zu zweit.

Wir stärken Gemeinschaft und Selbstwirksamkeit

z.B. in regelmäßigen Teamsitzungen, in Gruppen- und Projektarbeit

und im Klassenrat.

 

 

Wir nutzen verschiedene Lernorte, weil Menschen verschiedene Stärken

und Schwächen haben und die Zugänge zum Lernen vielfältig sind.
Wir tauschen unterschiedliche Erfahrungen aus, führen sie wieder

zusammen und machen sie so für alle nutzbar.

 

 

 

 

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Bild 021

 

PC Arbeitsplätze   Rückzugsbereiche   Gruppenarbeitsplätze  
Ergebnispräsentation  Lernecken   Materialaufbewahrung Leseecke
 

Wir profitieren vom Raum als dritten Pädagogen.

Platz und flexibles Mobiliar helfen, verschiedenen Lernbedürfnissen

gerecht zu werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„You see things and you say „why?“

But I dream things that never were

and I say „why not?“  George Bernhard Shaw


In dem Text oben stehen viele schwierige Wörter.

Deshalb erklären wir Gemeinsames Lernen hier in Leichter Sprache. So soll jeder diese wichtige Sache verstehen können:

 

Gemeinsames Lernen gibt es am Hüffertgymnasium schon lange.

Manche Schülerinnen und Schüler können zum Beispiel nicht gut sehen oder hören.

Sie lernen zusammen mit nicht Behinderten für ihr Abitur.

Jetzt besuchen auch Kinder das Gymnasium, die nicht so leicht lernen.

Sie lernen gemeinsam mit den anderen, aber sie machen einen anderen Abschluss.

Deshalb brauchen sie nicht so schwere Aufgaben machen und bekommen mehr Zeit.

Trotzdem arbeiten sie am gleichen Thema im Unterricht und oft auch im gleichen Raum.

Dafür muss der Unterricht so sein, dass jedes Kind an seinen Sachen und in seinem

Tempo arbeiten kann.

Wir machen zum Beispiel Gruppenarbeit und Wochenplan und lernen an Stationen.

Dadurch lernt das Kind auch, selbstständig zu arbeiten.

Damit alle gut lernen können, brauchen wir Arbeitsruhe und ein nettes Miteinander.

Alle sollen aufeinander Rücksicht nehmen. Das ist uns wichtig.

Und das ist für alle gut.

 

Wir haben große, helle, freundliche Räume.

Jedes Kind findet den Platz zum Lernen,

der gut für es ist.

Wir haben verschiedenes Lernmaterial.

Wir haben Regeln. Jedes Kind kann gut lernen

und gehört dazu.

 

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Die Lehrerinnen und Lehrer arbeiten zusammen.

Sie sind vom Gymnasium und von der Förderschule

und eine Schulsozialarbeiterin ist auch dabei.

Die Kinder arbeiten zusammen und halten zusammen.

Das üben sie in Gruppenarbeit und im Klassenrat.

Manche Kinder lernen besser, wenn sie etwas mit den Händen tun.

Sie begreifen dann etwas.

Wir lernen auch im Garten und in der Küche, auf der Obstwiese und in der

Lernwerkstatt.

Wir erzählen uns, was wir gelernt haben.

Dann lernen alle von allen.

 

 

 

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 Bild 021 Wir haben einen großen Gruppenraum und Tische und Regale,die wir leicht verschieben können.

So können wir es schnell so stellen, wie wir es gerade brauchen.

 

 

 

 

 

 

“ Du siehst Dinge und sagst: „Warum?“

Ich träume Dinge, die es noch nie gegeben hat

und sage: „Warum nicht?“           George Bernhard Shaw   ( ein irischer Dichter )