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Das Gartenjahr 2017, ein Bericht der Garten-AG der Inklusionsschülerinnen

Es ist Zeit, Bilanz zu ziehen, bevor wir in das neue Gartenjahr starten! Unser Schulgarten hat uns 2017 eine gute Ernte eingebracht. Können wir das Ergebnis toppen? Wir haben für unsere gute Ernte viele Vorarbeiten geleistet und den Garten gut gepflegt. Hier einige Impressionen:

Februar bis Anfang Mai

Zunächst haben wir auf der Fensterbank Pflanzen vorgezogen: Salat, Tomaten, Fenchel und Gurken. Noch ist es draußen zu kalt, um die kleinen Pflanzen auszupflanzen. Wir müssen warten , bis es etwas wärmer

ist und kein Frost mehr droht, oder? Wir werden sehen….!

 

 

 

Die ersten warmen Tage im März haben unsere Garten-AG natürlich sofort in den Schulgarten gelockt. Dort haben wir den Boden aufgelockert. Die Pappe, die wir im Herbst auf die Beete gelegt hatten, war von Wind und Wetter, den Regenwürmern und anderen Bodenlebewesen schon fast zersetzt und konnte in den Boden eingearbeitet werden.

Während der Arbeit kam uns eine gute Idee. Damit die vorgezogenen Pflanzen bessere Wachstumsbedingungen als im Klassenraum haben, planten wir den Bau von kleinen Gewächshäusern.

Ein Gewächshaus sollte für die Tomaten sein. Wir haben ein einfaches Gerüst aufgestellt und mit Gitterfolie aus dem Baumarkt bezogen.

Vivijana und Kevin haben dieses Gewächshaus auch gleich mit den Tomaten bepflanzt.

 

Aber die Gurken und die Zucchinis brauchten auch noch einen wärmenden Schutz. Hierzu haben Tayler und Tobias Pflöcke in den Boden geschlagen, die Zucchini- und Gurkenpflänzchen eingepflanzt, angegossen und anschließend ein Gartenfließ darüber gespannt.

Bei Regenwetter

Allerdings gab es im Frühjahr auch viele regnerische Tage. Für unsere Garten-AG bedeutete dies aber nicht, dass wir faulenzen konnten. Es gab auch genug zu tun. Vieles konnte in der Werkstatt erledigt werden. So haben wir Ständer aus Holz für viele Gartengeräte mit Forstnerbohrer und Schrauben hergestellt und in die Gartenhütte eingebaut, um dort Ordnung zu schaffen.

Für die Pflanzenreste, die in unserem Garten anfielen, musste zudem ein Kompostgestell angefertigt werden. Aus alten Vertäfelungsbrettern, die wir umsonst bekommen haben, konnte in zwei Schulstunden ein einfaches Gestell zugesägt und zusammengesteckt werden.

April 2017

Alle anderen Pflanzen, die nicht frost- und kälteempfindlich sind, brauchten nicht in ein Gewächshaus. Sie konnten in die Beete ausgepflanzt werden.

 

Mitte Sommer war aufgrund der guten Pflege der Pflanzen, wie z.B. Gießen und Hacken, unser Gemüse prächtig gewachsen.

Erntebilanz:

  • ein Eimer Kartoffeln
  • viele Zucchinis, die Frau Dierkes in den Ferien freundlicher Weise verwertet hat
  • so viele Salatköpfe, dass wir mindestens 10 Köpfe im Kollegium verkaufen konnten
  • einige Schälchen Himbeeren
  • 4 Bund Petersilie und Schnittlauch, die wir für das Schulkochen eingefroren haben
  • 2 kg gelbe Tomaten
  • einige Schälchen Erdbeeren

 

Selbst der Hund von Frau Arendes war mit dieser Bilanz sehr zufrieden!